Video-Audit

Sind deine Videoanleitungen wirklich gut genug?

Wir analysieren deine bestehenden Videos nach internationalen Normen und zeigen dir, wo Optimierungspotenzial liegt. Unabhängig, fundiert und auf den Punkt.

Prüfkriterien
81
Normgrundlagen
4
Empfehlungsbericht
1

Die Herausforderung

Die meisten Videoanleitungen erfüllen die Mindestanforderungen nicht.

Viele Unternehmen stecken viel Arbeit in ihre Videoproduktion, doch ob die Ergebnisse normkonform, barrierefrei und wirklich verständlich sind, ist oft schwer einzuschätzen. Die Konsequenzen reichen von finanziellen Risiken durch fehlende Compliance bis hin zu Sicherheitsrisiken für Nutzer durch unvollständige oder missverständliche Anleitungen.

  • Fehlende Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise sind das Herzstück jeder Anleitung. Fehlen sie in deinem Video oder sind sie nicht klar genug dargestellt, können Nutzer Produkte falsch verwenden oder sich im schlimmsten Fall verletzen. Das ist nicht nur ein Risiko für deine Kunden, sondern auch für dein Unternehmen.

  • Fehlende Mehrsprachigkeit

    Wenn deine Produkte international vertrieben werden, müssen auch deine Videoanleitungen in allen relevanten Sprachen verfügbar sein, eingeblendete Texte genauso wie Voiceover und gesprochene Anweisungen. Sprachliche Barrierefreiheit ist Grundvoraussetzung für verständliche Anleitungen weltweit.

  • Keine Struktur

    Wenn Nutzer in einem langen Video die eine Information suchen, die sie gerade brauchen, und sie nicht finden, dann hat die Anleitung ihren Zweck verfehlt. Fehlende Kapitel, keine Sprungmarken und unklare Gliederung führen zu Frust und unnötigen Support-Anfragen.

  • Keine Barrierefreiheit

    Seit Juni 2025 fordert das BFSG barrierefreie digitale Inhalte. Untertitel, ausreichende Kontraste und Tastaturnavigation sind keine Kür mehr, sondern Pflicht. Wer seine Videos nicht prüft, riskiert Abmahnungen und schließt Nutzer aus.

Normative Grundlage

Unsere Analysen basieren auf internationalen Standards.

  • ISO/IEC/IEEE 26516
  • IEC/IEEE 82079-1
  • WCAG 2.1 (AA)
  • BFSG / EAA

Dein Ansprechpartner

Jemand, der deine Herausforderungen kennt und beides versteht: Video und Norm.

Dozent
Lehrbeauftragter für das Thema Videoanleitungen an der TAE, beim TÜV Rheinland und an der TKSM.
Speaker
Regelmäßige Vorträge auf der tekom-Tagung und der tcworld.
Fachautor
Autor in der Fachzeitschrift „technische kommunikation".
Normexperte
Tiefgehende Expertise in der ISO/IEC/IEEE 26516 für die Entwicklung und Produktion von Instruktionsvideos.
Praxiserfahrung
Über 8 Jahre Erfahrung in der Produktion und Beratung für international agierende Industrie-Unternehmen.

So arbeiten wir zusammen

In vier Schritten zu besseren Videoanleitungen.

Wir begleiten dich Schritt für Schritt, von der ersten Bestandsaufnahme bis zur konkreten Umsetzungsempfehlung.

  1. Erstgespräch

    In einem 30-minütigen Gespräch erläuterst du uns deinen Ist-Stand: Welche Videos existieren? Welche Ziele verfolgst du? Wo liegen die Herausforderungen?

  2. Video-Audit

    Wir analysieren ein oder mehrere deiner Videos anhand unseres Bewertungsrahmens.

  3. Bewertungsbericht

    Du erhältst einen detaillierten Bericht mit Gesamtscore, MUSS-Kriterien-Checkliste und konkreten Handlungsempfehlungen.

  4. Strategieempfehlung

    Priorisierte Roadmap: Was muss sofort behoben werden? Welche langfristigen Maßnahmen lohnen sich?

Video-Audit in der Praxis

So sieht ein Bewertungsbericht aus.

Am Beispiel einer realen Videoanleitung (Garagentor, Videolänge von 13 Minuten) zeigen wir, was unser Audit sichtbar macht. 81 Kriterien, drei Kategorien, ein klares Bild.

Ausschnitt aus dem yntro-Bewertungsbericht: Score-Diagramm mit Gesamtwert 63 und Aufschlüsselung nach Kriterien-Kategorien.

Was das Audit aufdeckt

  • Sicherheitshinweise fehlen vollständig

    Kein Sicherheitshinweis im Video. Bei einem Montagevideo mit Quetsch- und Einklemmgefahr ein klares Haftungsrisiko nach IEC/IEEE 82079-1.

  • Keine Untertitel, keine Barrierefreiheit

    Das Video bietet keine Untertitel. Seit dem BFSG 2025 ist das für viele Unternehmen keine Option mehr, sondern eine gesetzliche Pflicht.

  • 13 Minuten ohne Segmentierung

    Die ISO/IEC/IEEE 26516 empfiehlt maximal 5 Minuten pro Videoeinheit. Ohne Kapitelnavigation oder Sprungmarken ist die gezielte Informationssuche kaum möglich.

  • Einsprachig und veraltet

    Ein Video, das seit Jahren nicht aktualisiert wurde und nur in einer Sprache vorliegt.