Technische Kommunikation
Videoanleitungen für deine
Produktdokumentation.
Wir produzieren sie für Maschinen und Anlagen: mit Kapiteln zum Springen, Untertiteln, Warnhinweisen und Ersatzteilliste direkt im Video. In über 30 Sprachen aus einer Aufnahme. Deine Redaktion muss dafür nicht filmen lernen.
Woran du uns messen kannst
- 30+ Sprachen aus einer Aufnahme, belegt bei AUMA und Siemens
- 81 Prüfkriterien im Video-Audit, aus 4 Normen
- 26516 Mitautorenschaft an der ISO/IEC/IEEE-Norm für Videoanleitungen
So entsteht deine Videoanleitung
Fünf Schritte von der Recherche bis zu der Anleitung, die deine Nutzer aufrufen.
Präproduktion
Wir klären, welche Videos deine Nutzer brauchen
Bevor eine Kamera aufgebaut wird, recherchieren wir: häufige Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und dem Produktmanagement, deine bestehende Anleitung. Daraus entstehen die Themenliste und das Storyboard, das dein Team freigibt.
Produktion
Wir drehen an deinem echten Gerät
Typisch drei bis vier Drehtage pro Produktfamilie bei dir vor Ort, mit einem Produktexperten aus deinem Haus am Set. Wo Software im Spiel ist, nehmen wir den Bildschirm auf. Wo Innenleben sichtbar werden muss, kommt Animation dazu.
Postproduktion
Aus dem Material wird ein geschnittenes Video
Schnitt, Bildauswahl, Tempo. Du siehst den Stand in einem Review-Werkzeug und kommentierst direkt an der Stelle im Video, an der etwas nicht stimmt.
Enhanced Production
Hier wird aus dem Video die Anleitung
Jetzt kommen die Ebenen auf das Video: Kapitelübersicht zum Springen, Einblendungen und Bauteilnamen, Warnhinweise zum Bestätigen, Ersatzteilliste und Verständnisfragen. Sprechertext und Untertitel entstehen in allen Sprachen, die du brauchst, ohne einen weiteren Drehtag.
Veröffentlichung
Deine Nutzer kommen direkt an die Anleitung
Am Ende steht eine URL: eingebettet in deine Website, dein Serviceportal oder deine App, erreichbar per QR-Code am Gerät. Gehostet in Deutschland oder auf deinem eigenen Server.
Aus Sicht deiner Nutzer
Was deine Nutzer davon haben.
Nutzer finden die Stelle, die sie brauchen.
Eine Seitenleiste listet jeden Arbeitsschritt mit Vorschaubild und Zeitstempel. Wer nur die Dichtung wechseln will, springt direkt dorthin. Das Transkript ist durchsuchbar, auch nach Fehlercodes und Artikelnummern.
Der Handgriff ist im Ablauf zu sehen.
Eine Text-Bild-Anleitung zeigt Bild 1 und Bild 2. Was dazwischen passiert, müssen Nutzer selbst erschließen. Genau dort entstehen Montagefehler. Das Video zeigt Reihenfolge, Blickwinkel und Tempo.
Das Teil ist einen Klick entfernt.
Im Video sitzen anklickbare Elemente: eine Liste mit Werkzeug und Ersatzteilen samt Artikelnummer, Buttons zur Produktseite, Verweise auf weiterführende Dokumente. Wer das Teil braucht, findet es sofort und muss nicht erst im Katalog suchen.
Jede Sprachfassung ist vollständig.
Wer auf Spanisch arbeitet, bekommt das Video auf Spanisch: Sprechertext, Einblendungen und Untertitel in derselben Sprache. Untertitel schaltet man dazu, wenn es in der Halle zu laut ist. Auch Sprachen mit Schreibrichtung von rechts nach links, etwa Arabisch, sind möglich.
Was mitgeliefert wird
Das steckt in einer Videoanleitung von yntro
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Sprechertext als eigene Audiospur
Pro Sprache eine eigene Tonspur, im Player umschaltbar. Wir arbeiten mit KI-Stimmen der neuesten Generation, weil Studio-Aufnahmen ab etwa zwanzig Sprachen unbezahlbar werden.
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Einblendungen aus einer Textdatei
Beschriftungen und Bauteilnamen liegen als Text neben dem Video, unser Player rendert sie live darüber. Ein Tippfehler ist damit eine Textkorrektur.
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Kapitelübersicht und Transkript
Jeder Arbeitsschritt als anklickbares Kapitel mit Vorschaubild, dazu das durchsuchbare Transkript.
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Ersatzteil- und Werkzeugliste
Was für die Tätigkeit gebraucht wird, mit Bild und Artikelnummer, auf Wunsch mit Link in deinen Shop.
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Entwickelt entlang WCAG 2.1 AA
Schaltbare Untertitel, fünf Schriftgrößen, Tastaturbedienung, geprüfte Kontraste. Bei uns Teil der Produktion.
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Warnhinweise mit Bestätigung
An kritischen Stellen hält das Video an und zeigt den Hinweis in einer von vier Stufen nach ANSI Z535. Erst nach Bestätigung läuft es weiter, und du hast den Nachweis.
In einem klassischen MP4 ist von dieser Liste nichts enthalten. Es zeigt den Handgriff, und damit endet es.
Mehrsprachigkeit
Eine Sprache mehr ist eine Datei mehr
In einem MP4 sind Beschriftungen und Warnhinweise ins Bild gerendert. Jede Sprache braucht deshalb ein eigenes Video. Wir arbeiten mit HTML5-Video: Bild, Text, Ton und Interaktion bleiben getrennte Ebenen. Das ist der Grund, warum eine weitere Sprache bei uns nur eine Datei kostet.
Bei 10 Videos in 16 Sprachen sieht das so aus:
Klassisches MP4
160
Videoanleitung von yntro
10
Ein Feld ist eine Videodatei. Bei uns kommen 160 kleine Text- und Tonspur-Dateien dazu, die ein Bruchteil einer Videodatei wiegen.
Der Unterschied zeigt sich zweimal. Beim Aufbau, weil die Kette aus Rendern, Exportieren, Prüfen und Freigeben je Sprachfassung entfällt. Und danach in der Pflege: Ein Tippfehler ist eine Textkorrektur, ein neues Bauteil wird einmal nachgezogen und gilt in allen Sprachen. Für deine Nutzer kommt dazu, dass ein HTML5-Video in Segmenten lädt und deshalb auch bei schlechtem Empfang in der Halle läuft.
Vier Formate
Wo Text an seine Grenze kommt und wo Video an seine
Die ehrliche Antwort auf die Frage, warum es Video braucht, wenn die Anleitung schon existiert: Es braucht beides. Jedes Format kann etwas, das die anderen nicht können.
| Anforderung | Papier / PDFText und Bild | HTMLText und Bild, online | MP4Klassisches Video | EbenenVideoanleitung von yntro |
|---|---|---|---|---|
| Bewegungsablauf zeigen | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Gezielt eine Stelle finden | Inhaltsverzeichnis | Suche und Links | Spulen | Kapitel und Transkript-Suche |
| Weitere Sprache ergänzen | Neusatz und Neudruck | Übersetzung ins CMS | Video neu schneiden | Textdatei und Tonspur |
| Sicherheitshinweis bestätigen lassen | Nein | Nein | Nein | Ja, vier Stufen nach ANSI Z535 |
| Verständnis prüfen | Nein | Nein | Nein | Wissensfragen im Video |
| Ersatzteil direkt finden | Nur Artikelnummer | Link möglich | Nein | Liste mit Shop-Link |
| Text ändern nach Auslieferung | Neudruck | Ja | Video neu exportieren | Ja, ohne das Video anzufassen |
| Ohne Internet nutzbar | Ja | Eingeschränkt | Ja, als Download | Nein |
Video ist nicht gleich Video
Was uns von einer Filmproduktion unterscheidet
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Wir kennen die Norm, die dieses Format regelt
Für Videoanleitungen in der Technischen Kommunikation gibt es seit Februar 2026 eine eigene Norm: ISO/IEC/IEEE 26516. Florian Kadelbach hat daran mitgeschrieben. Eine Filmproduktion arbeitet nach Bildsprache und Dramaturgie, wir zusätzlich nach Kapitelstruktur, Warnstufen, Untertitel-Anforderungen und Nachweisbarkeit.
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Das Storyboard entsteht aus mehr als deiner Anleitung
Vor dem Drehplan stehen die häufigsten Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und mit dem Produktmanagement. In neun von zehn Projekten fällt dabei auf, dass die Textanleitung Lücken hat. Wer nur abfilmt, was im Dokument steht, überträgt diese Lücken ins Video.
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Du bekommst eine Anwendung zum Einbetten
Eine Filmproduktion liefert eine Datei ab und ist fertig. Wir liefern die Videoanleitung mit Kapiteln, Sprachebenen, Warnhinweisen und Ersatzteilliste, gehostet in Deutschland, einbettbar in deine Seite. Texte und Sprachen bleiben danach änderbar, und wir ziehen sie für dich nach.
Was noch dabei herauskommt
Vier Nebeneffekte, die den Aufwand mittragen
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Bilder und Texte für die schriftliche Anleitung
Aus dem Video kommen Einzelbilder in voller Auflösung, Sprechertexte, Kapitelgliederung und Transkript zurück in dein Redaktionssystem. Der Arbeitsschritt Fotografieren entfällt, und beide Formate zeigen dasselbe Gerät im selben Zustand.
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Nutzer verstehen die Handlung besser
Bei mehrstufigen Handgriffen sind bewegte Darstellungen statischen deutlich überlegen (Höffler und Leutner 2007, d = 1.06). Weniger Interpretationsspielraum heißt weniger Montagefehler und weniger Rückfragen an deine Kollegen.
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Weniger Rückrufe im Support
57 % der Unternehmen mit erklärenden Produktvideos berichten von weniger Support-Anfragen (Wyzowl 2026). Die Zahl beruht auf Selbstauskunft der Unternehmen, deckt sich aber mit dem, was Serviceleitungen uns aus Projekten zurückmelden.
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Material für Vertrieb und Marketing
Die Aufnahmen zeigen dein Produkt im Einsatz, saubere Bilder vom echten Gerät. Ausschnitte lassen sich für Produktseiten, Messen und Vertriebsunterlagen weiterverwenden. Ein Drehtag versorgt mehrere Abteilungen.
Wie fängt man an
Mit einem Piloten anfangen
Wir starten mit einem 30-minütigen Erstgespräch und wählen darin ein Produkt aus, bei dem Nutzer heute erkennbar hängen. Daran zeigt sich intern schnell, ob es funktioniert, und der Aufwand bleibt überschaubar. Die fünf Schritte danach planen wir gemeinsam. Filmen lernen muss dabei niemand.
Vorher selbst reinlesen? Die ersten Schritte, bevor die Kamera läuft oder Coaching für dein Team .
Zum Anschauen
Eine ausgelieferte Videoanleitung
Recycling-Anleitung für die SIMATIC S7-1500 von Siemens, umgesetzt in 32 Sprachen, mit 3D-Animation aus CAD-Daten. Sprache und Kapitel wählst du im Player selbst.
Zum Projekt bei Siemens · AUMA Tigron in 30 Sprachen · Dieselbe Maschine aus Sicht des Serviceteams
Was Redaktionsleitungen vor dem ersten Projekt fragen
Darf ein Video unsere Textanleitung ersetzen?
Nein. Die druck- und speicherbare Anleitung bleibt Pflicht, auch wenn du sie digital bereitstellst. Daran ändert ein Video nichts, und wir behaupten das auch nicht. Aus dem Videoprojekt bekommst du die Textebene mit: Sprechertexte, Kapitelstruktur und Transkript gehen zurück in dein Redaktionssystem, damit beide Formate zusammenpassen.
Für welche Inhalte lohnt sich Video, und für welche nicht?
Bei Nachschlage-Informationen und Handgriffen mit einem oder zwei Schritten lohnt es sich meist nicht. Dort ist eine gute Text-Bild-Anleitung gleich gut oder besser, weil Nutzer ihr Tempo selbst bestimmen (Ginns 2005, Meta-Analyse über 43 Studien, d = 0.10).
Deutlich wird der Unterschied bei mehrstufigen Handgriffen, bei denen Reihenfolge, Krafteinsatz und Blickwinkel zählen (Höffler und Leutner 2007, d = 1.06). Im Audit prüfen wir, welche deiner Inhalte in diese Kategorie fallen, und sagen auch, wenn ein Video sich nicht lohnt.
Wir haben schon Videos. Ist das nicht dasselbe?
Ein fertiges MP4 zeigt den Handgriff, und das ist schon viel. Was fehlt, merkt man beim zweiten Blick: Nutzer können nicht gezielt zu einem Schritt springen, Sicherheitshinweise lassen sich nicht bestätigen, Ersatzteile stehen nirgends verlinkt, und jede weitere Sprache heißt neu exportieren. Aus einem vorhandenen Video lässt sich eine interaktive Anleitung machen, ohne neu zu drehen.
Realfilm oder Animation, was passt für unser Produkt?
Realfilm, wo es auf echte Handgriffe, Kraft und Materialverhalten ankommt, und wo Nutzer das Gerät wiedererkennen sollen. Animation, wo Innenleben sichtbar werden muss, wo das Gerät noch nicht existiert oder wo ein Ablauf reproduzierbar identisch aussehen soll. Häufig ist die Mischung richtig: Realfilm für die Hände am Gerät, Animation für die Menüführung im Display. Bei AUMA haben wir es genau so gelöst.
Wer schreibt das Storyboard, wir oder ihr?
Gemeinsam. Deine Redaktion bringt Fachinhalt und Struktur, yntro die Video-Methodik. Vor dem Storyboard steht Recherche: häufige Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und mit dem Produktmanagement. Wir lesen dabei deine Anleitung, und wir hören zusätzlich den Leuten zu, die das Gerät täglich anfassen. Wenn dein Team die Methodik selbst aufbauen will, schulen wir es darin.
Wie kommt das in unser Redaktionssystem?
In beide Richtungen. Texte und Übersetzungen kommen als XML aus deinem CCMS herein und werden in das interne Format überführt. Zurück gehen Einzelbilder, Sprechertexte, Kapitelstruktur und Transkript als strukturierte Daten. Wie tief die Anbindung geht, hängt von deinem System ab und klären wir im Erstgespräch.