Technische Kommunikation

Videoanleitungen für deine
Produktdokumentation.

Wir produzieren sie für Maschinen und Anlagen: mit Kapiteln zum Springen, Untertiteln, Warnhinweisen und Ersatzteilliste direkt im Video. In über 30 Sprachen aus einer Aufnahme. Deine Redaktion muss dafür nicht filmen lernen.

Woran du uns messen kannst

So entsteht deine Videoanleitung

Fünf Schritte von der Recherche bis zu der Anleitung, die deine Nutzer aufrufen.

  1. Präproduktion

    Wir klären, welche Videos deine Nutzer brauchen

    Bevor eine Kamera aufgebaut wird, recherchieren wir: häufige Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und dem Produktmanagement, deine bestehende Anleitung. Daraus entstehen die Themenliste und das Storyboard, das dein Team freigibt.

  2. Produktion

    Wir drehen an deinem echten Gerät

    Typisch drei bis vier Drehtage pro Produktfamilie bei dir vor Ort, mit einem Produktexperten aus deinem Haus am Set. Wo Software im Spiel ist, nehmen wir den Bildschirm auf. Wo Innenleben sichtbar werden muss, kommt Animation dazu.

  3. Postproduktion

    Aus dem Material wird ein geschnittenes Video

    Schnitt, Bildauswahl, Tempo. Du siehst den Stand in einem Review-Werkzeug und kommentierst direkt an der Stelle im Video, an der etwas nicht stimmt.

  4. Enhanced Production

    Hier wird aus dem Video die Anleitung

    Jetzt kommen die Ebenen auf das Video: Kapitelübersicht zum Springen, Einblendungen und Bauteilnamen, Warnhinweise zum Bestätigen, Ersatzteilliste und Verständnisfragen. Sprechertext und Untertitel entstehen in allen Sprachen, die du brauchst, ohne einen weiteren Drehtag.

  5. Veröffentlichung

    Deine Nutzer kommen direkt an die Anleitung

    Am Ende steht eine URL: eingebettet in deine Website, dein Serviceportal oder deine App, erreichbar per QR-Code am Gerät. Gehostet in Deutschland oder auf deinem eigenen Server.

Wie aus Videomaterial eine Videoanleitung wird

Aus Sicht deiner Nutzer

Was deine Nutzer davon haben.

Kapitelübersicht einer interaktiven Videoanleitung mit Vorschaubildern je Arbeitsschritt, daneben das laufende Video.

Nutzer finden die Stelle, die sie brauchen.

Eine Seitenleiste listet jeden Arbeitsschritt mit Vorschaubild und Zeitstempel. Wer nur die Dichtung wechseln will, springt direkt dorthin. Das Transkript ist durchsuchbar, auch nach Fehlercodes und Artikelnummern.

Hände eines erfahrenen Technikers führen mit einem Werkzeug einen Wartungsschritt an einer Maschine aus, daneben ein robustes Tablet.

Der Handgriff ist im Ablauf zu sehen.

Eine Text-Bild-Anleitung zeigt Bild 1 und Bild 2. Was dazwischen passiert, müssen Nutzer selbst erschließen. Genau dort entstehen Montagefehler. Das Video zeigt Reihenfolge, Blickwinkel und Tempo.

Tablet zeigt die Teileliste einer interaktiven Videoanleitung: ein Finger tippt bei der Espressomaschine Synchronika mit der Artikelnummer 86274 auf den Button Produktseite öffnen.

Das Teil ist einen Klick entfernt.

Im Video sitzen anklickbare Elemente: eine Liste mit Werkzeug und Ersatzteilen samt Artikelnummer, Buttons zur Produktseite, Verweise auf weiterführende Dokumente. Wer das Teil braucht, findet es sofort und muss nicht erst im Katalog suchen.

Abstrakte Illustration: aus einem Lichtpunkt fächern sich viele parallele Sprachspuren auf.

Jede Sprachfassung ist vollständig.

Wer auf Spanisch arbeitet, bekommt das Video auf Spanisch: Sprechertext, Einblendungen und Untertitel in derselben Sprache. Untertitel schaltet man dazu, wenn es in der Halle zu laut ist. Auch Sprachen mit Schreibrichtung von rechts nach links, etwa Arabisch, sind möglich.

DE EN +30

Was mitgeliefert wird

Das steckt in einer Videoanleitung von yntro

  • Sprechertext als eigene Audiospur

    Pro Sprache eine eigene Tonspur, im Player umschaltbar. Wir arbeiten mit KI-Stimmen der neuesten Generation, weil Studio-Aufnahmen ab etwa zwanzig Sprachen unbezahlbar werden.

  • Einblendungen aus einer Textdatei

    Beschriftungen und Bauteilnamen liegen als Text neben dem Video, unser Player rendert sie live darüber. Ein Tippfehler ist damit eine Textkorrektur.

  • Kapitelübersicht und Transkript

    Jeder Arbeitsschritt als anklickbares Kapitel mit Vorschaubild, dazu das durchsuchbare Transkript.

  • Ersatzteil- und Werkzeugliste

    Was für die Tätigkeit gebraucht wird, mit Bild und Artikelnummer, auf Wunsch mit Link in deinen Shop.

  • Entwickelt entlang WCAG 2.1 AA

    Schaltbare Untertitel, fünf Schriftgrößen, Tastaturbedienung, geprüfte Kontraste. Bei uns Teil der Produktion.

  • Warnhinweise mit Bestätigung

    An kritischen Stellen hält das Video an und zeigt den Hinweis in einer von vier Stufen nach ANSI Z535. Erst nach Bestätigung läuft es weiter, und du hast den Nachweis.

In einem klassischen MP4 ist von dieser Liste nichts enthalten. Es zeigt den Handgriff, und damit endet es.

Mehrsprachigkeit

Eine Sprache mehr ist eine Datei mehr

In einem MP4 sind Beschriftungen und Warnhinweise ins Bild gerendert. Jede Sprache braucht deshalb ein eigenes Video. Wir arbeiten mit HTML5-Video: Bild, Text, Ton und Interaktion bleiben getrennte Ebenen. Das ist der Grund, warum eine weitere Sprache bei uns nur eine Datei kostet.

Bei 10 Videos in 16 Sprachen sieht das so aus:

Videodateien, die produziert, geprüft und gepflegt werden müssen

Klassisches MP4

160

Videoanleitung von yntro

10

Ein Feld ist eine Videodatei. Bei uns kommen 160 kleine Text- und Tonspur-Dateien dazu, die ein Bruchteil einer Videodatei wiegen.

Der Unterschied zeigt sich zweimal. Beim Aufbau, weil die Kette aus Rendern, Exportieren, Prüfen und Freigeben je Sprachfassung entfällt. Und danach in der Pflege: Ein Tippfehler ist eine Textkorrektur, ein neues Bauteil wird einmal nachgezogen und gilt in allen Sprachen. Für deine Nutzer kommt dazu, dass ein HTML5-Video in Segmenten lädt und deshalb auch bei schlechtem Empfang in der Halle läuft.

Die Sprachebenen im Detail, mit vollständigem Vergleich

Vier Formate

Wo Text an seine Grenze kommt und wo Video an seine

Die ehrliche Antwort auf die Frage, warum es Video braucht, wenn die Anleitung schon existiert: Es braucht beides. Jedes Format kann etwas, das die anderen nicht können.

Formatvergleich für Anleitungen an Maschinen und Anlagen
AnforderungPapier / PDFText und BildHTMLText und Bild, onlineMP4Klassisches VideoEbenenVideoanleitung von yntro
Bewegungsablauf zeigen
Nein
Nein
Ja
Gezielt eine Stelle finden
Inhaltsverzeichnis
Suche und Links
Spulen
Weitere Sprache ergänzen
Neusatz und Neudruck
Übersetzung ins CMS
Video neu schneiden
Sicherheitshinweis bestätigen lassen
Nein
Nein
Nein
Verständnis prüfen
Nein
Nein
Nein
Ersatzteil direkt finden
Nur Artikelnummer
Link möglich
Nein
Text ändern nach Auslieferung
Neudruck
Ja
Video neu exportieren
Ohne Internet nutzbar
Ja
Eingeschränkt
Ja, als Download

Video ist nicht gleich Video

Was uns von einer Filmproduktion unterscheidet

  • Wir kennen die Norm, die dieses Format regelt

    Für Videoanleitungen in der Technischen Kommunikation gibt es seit Februar 2026 eine eigene Norm: ISO/IEC/IEEE 26516. Florian Kadelbach hat daran mitgeschrieben. Eine Filmproduktion arbeitet nach Bildsprache und Dramaturgie, wir zusätzlich nach Kapitelstruktur, Warnstufen, Untertitel-Anforderungen und Nachweisbarkeit.

  • Das Storyboard entsteht aus mehr als deiner Anleitung

    Vor dem Drehplan stehen die häufigsten Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und mit dem Produktmanagement. In neun von zehn Projekten fällt dabei auf, dass die Textanleitung Lücken hat. Wer nur abfilmt, was im Dokument steht, überträgt diese Lücken ins Video.

  • Du bekommst eine Anwendung zum Einbetten

    Eine Filmproduktion liefert eine Datei ab und ist fertig. Wir liefern die Videoanleitung mit Kapiteln, Sprachebenen, Warnhinweisen und Ersatzteilliste, gehostet in Deutschland, einbettbar in deine Seite. Texte und Sprachen bleiben danach änderbar, und wir ziehen sie für dich nach.

Was noch dabei herauskommt

Vier Nebeneffekte, die den Aufwand mittragen

  • Bilder und Texte für die schriftliche Anleitung

    Aus dem Video kommen Einzelbilder in voller Auflösung, Sprechertexte, Kapitelgliederung und Transkript zurück in dein Redaktionssystem. Der Arbeitsschritt Fotografieren entfällt, und beide Formate zeigen dasselbe Gerät im selben Zustand.

  • Nutzer verstehen die Handlung besser

    Bei mehrstufigen Handgriffen sind bewegte Darstellungen statischen deutlich überlegen (Höffler und Leutner 2007, d = 1.06). Weniger Interpretationsspielraum heißt weniger Montagefehler und weniger Rückfragen an deine Kollegen.

  • Weniger Rückrufe im Support

    57 % der Unternehmen mit erklärenden Produktvideos berichten von weniger Support-Anfragen (Wyzowl 2026). Die Zahl beruht auf Selbstauskunft der Unternehmen, deckt sich aber mit dem, was Serviceleitungen uns aus Projekten zurückmelden.

  • Material für Vertrieb und Marketing

    Die Aufnahmen zeigen dein Produkt im Einsatz, saubere Bilder vom echten Gerät. Ausschnitte lassen sich für Produktseiten, Messen und Vertriebsunterlagen weiterverwenden. Ein Drehtag versorgt mehrere Abteilungen.

Wie fängt man an

Mit einem Piloten anfangen

Wir starten mit einem 30-minütigen Erstgespräch und wählen darin ein Produkt aus, bei dem Nutzer heute erkennbar hängen. Daran zeigt sich intern schnell, ob es funktioniert, und der Aufwand bleibt überschaubar. Die fünf Schritte danach planen wir gemeinsam. Filmen lernen muss dabei niemand.

Erstgespräch buchen

Vorher selbst reinlesen? Die ersten Schritte, bevor die Kamera läuft oder Coaching für dein Team .

Zum Anschauen

Eine ausgelieferte Videoanleitung

Recycling-Anleitung für die SIMATIC S7-1500 von Siemens, umgesetzt in 32 Sprachen, mit 3D-Animation aus CAD-Daten. Sprache und Kapitel wählst du im Player selbst.

Beispiel aus einem Kundenprojekt. Sprache und Kapitel sind im Player umschaltbar.

Zum Projekt bei Siemens · AUMA Tigron in 30 Sprachen · Dieselbe Maschine aus Sicht des Serviceteams

Was Redaktionsleitungen vor dem ersten Projekt fragen

Darf ein Video unsere Textanleitung ersetzen?

Nein. Die druck- und speicherbare Anleitung bleibt Pflicht, auch wenn du sie digital bereitstellst. Daran ändert ein Video nichts, und wir behaupten das auch nicht. Aus dem Videoprojekt bekommst du die Textebene mit: Sprechertexte, Kapitelstruktur und Transkript gehen zurück in dein Redaktionssystem, damit beide Formate zusammenpassen.

Für welche Inhalte lohnt sich Video, und für welche nicht?

Bei Nachschlage-Informationen und Handgriffen mit einem oder zwei Schritten lohnt es sich meist nicht. Dort ist eine gute Text-Bild-Anleitung gleich gut oder besser, weil Nutzer ihr Tempo selbst bestimmen (Ginns 2005, Meta-Analyse über 43 Studien, d = 0.10).

Deutlich wird der Unterschied bei mehrstufigen Handgriffen, bei denen Reihenfolge, Krafteinsatz und Blickwinkel zählen (Höffler und Leutner 2007, d = 1.06). Im Audit prüfen wir, welche deiner Inhalte in diese Kategorie fallen, und sagen auch, wenn ein Video sich nicht lohnt.

Wir haben schon Videos. Ist das nicht dasselbe?

Ein fertiges MP4 zeigt den Handgriff, und das ist schon viel. Was fehlt, merkt man beim zweiten Blick: Nutzer können nicht gezielt zu einem Schritt springen, Sicherheitshinweise lassen sich nicht bestätigen, Ersatzteile stehen nirgends verlinkt, und jede weitere Sprache heißt neu exportieren. Aus einem vorhandenen Video lässt sich eine interaktive Anleitung machen, ohne neu zu drehen.

Realfilm oder Animation, was passt für unser Produkt?

Realfilm, wo es auf echte Handgriffe, Kraft und Materialverhalten ankommt, und wo Nutzer das Gerät wiedererkennen sollen. Animation, wo Innenleben sichtbar werden muss, wo das Gerät noch nicht existiert oder wo ein Ablauf reproduzierbar identisch aussehen soll. Häufig ist die Mischung richtig: Realfilm für die Hände am Gerät, Animation für die Menüführung im Display. Bei AUMA haben wir es genau so gelöst.

Wer schreibt das Storyboard, wir oder ihr?

Gemeinsam. Deine Redaktion bringt Fachinhalt und Struktur, yntro die Video-Methodik. Vor dem Storyboard steht Recherche: häufige Support-Anfragen, Gespräche mit Monteuren und mit dem Produktmanagement. Wir lesen dabei deine Anleitung, und wir hören zusätzlich den Leuten zu, die das Gerät täglich anfassen. Wenn dein Team die Methodik selbst aufbauen will, schulen wir es darin.

Wie kommt das in unser Redaktionssystem?

In beide Richtungen. Texte und Übersetzungen kommen als XML aus deinem CCMS herein und werden in das interne Format überführt. Zurück gehen Einzelbilder, Sprechertexte, Kapitelstruktur und Transkript als strukturierte Daten. Wie tief die Anbindung geht, hängt von deinem System ab und klären wir im Erstgespräch.